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Rauchmelder richtig anbringen – so geht’s

Rauchmelder retten Leben / August 21, 2018

Rauchmelder retten Leben – daher gilt für privaten Wohnraum mittlerweile eine bundesweite Rauchmelderpflicht – mit einer Ausnahme: Bestandsbauten in Sachsen. 

In den Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer ist festgelegt, in welchen Räumen Rauchmelder installiert werden müssen. Dabei gilt für alle Bundesländer: In jedem Schlafzimmer, Kinderzimmer und Fluren, die als Fluchtwege aus einem Aufenthaltsraum dienen, sind Rauchmelder Pflicht. Je nach Bundesland gibt es weitere Auflagen, die Sie beachten müssen. So sind z.B. in Berlin und Brandenburg auch Wohnzimmer verpflichtend auszustatten.  

Mindestschutz und optimaler Schutz Rauchmelder_Rauchmelder retten Leben

Beim Anbringen der Rauchmelder auf den Mindestschutz achten.

Rauchmelder kaufen: Darauf sollten Sie achten

Erhältlich sind Rauchmelder in Elektrofachgeschäften, Baumärkten und auch online kann man Rauchmelder kaufen. Beim Kauf sollte man sich aber nicht nur vom Preis treiben lassen: Achten Sie auf das “Q”-Siegel, das steht für hochwertige Rauchmelder und geprüfte Qualität.

Rauchmelder anbringen in drei Schritten 

1.

Lesen Sie die Bedienungsanleitung des Rauchmelders aufmerksam durch und vergewissern Sie sich, dass alle benötigten Werkzeuge vorhanden sind. Bei den meisten Modellen wird die Rückenplatte zuerst an die Decke befestigt – dies geschieht entweder mittels Bohrlöcher, Dübeln und Schrauben oder mit einem dazugehörigen Klebepad. Anschließend wird der Rauchmelder mit einem einfachen Handgriff – oftmals durch Drehen oder Einrasten – an die Rückenplatte befestigt. 

2.

Da Brandrauch stets nach oben steigt: Bringen Sie den Rauchmelder immer möglichst mittig und in waagerechter Position an die Zimmerdecke an – auch an Dachschrägen Bei Dachspitzen sollten Sie einen Mindestabstand von 30 bis 50 cm nach unten einhalten und den Melder niemals direkt in der Dachspitze montieren. Halten Sie ebenso einen 50 cm-Abstand zu Wänden, Balken und Unterzügen sowie zu Lampen wegen ihrer elektromagnetischen Felder ein. 

3.

Haben Sie den Rauchmelder montiert, testen Sie seine Betriebsbereitschaft, indem Sie auf den integrierten Testknopf drücken. Ist der Rauchmelder intakt ertönt ein Piepsignal. Einige Modelle verfügen auch über eine LED-Anzeige, die beim Drücken des Testknopfs schneller blinkt oder durchgehend leuchtet. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie der Bedienungsanleitung des Herstellers. 

Rauchmelder anbringen in nur drei Schritten

Rauchmelder anbringen: Vermeiden Sie diese Fehler 

1.

Installieren Sie keine herkömmlichen Rauchmelder in Räumen, in denen starker Dampf oder Staub entsteht (Küche, Bad). In diesen Räumen herrschen Bedingungen, die zu Fehlalarmen führen. Sollten Sie dennoch einen Rauchmelder in der Küche installieren wollen, empfehlen wir eine Wandmontage eines Rauchmelders mit Stummschaltung in erreichbarer Höhe, so dass Sie den Melder im Falle eines Falschalarms schnell ausschalten können. 

Mindestschutz und optimaler Schutz Rauchmelder_Rauchmelder retten Leben

Achten Sie auf den besonderen Schutz in der Küche.

2.

Verdecken Sie den Rauchmelder auf keinen Fall durch Schränke oder andere Möbel. Halten Sie bei der Rauchmelder-Montage immer ausreichend Abstand zu Luftschächten und vergewissern Sie sich, dass der Rauchmelder keiner Zugluft ausgesetzt wird – denn das führt dazu, dass der Melder in seiner Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird.

3.

Übermalen Sie Rauchmelder nie mit Farbe (z.B. bei Streich- und Renovierungsarbeiten), da sonst nicht mehr genug Rauch durch die Lüftungsschlitze gelangt und das Gerät nicht mehr sicher funktioniert. 

Bitte Rauchmelder nicht entfernen, nicht übermalen oder gar abkleben und nicht beschädigen.

Rauchmelder anbringen ist nicht kompliziert

Rauchmelder anbringen ist keine Raketenwissenschaft. Halten Sie sich stets an die Angaben des Herstellers und installieren Sie den Melder wie in der Montageanleitung angegeben mittig und waagerecht an die Zimmerdecke. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zu Wänden, Balken, Unterzügen – aber auch zu Lampen, Möbeln und Abluftschächten. Und vergessen Sie nicht, den Melder nach der Montage regelmäßig – mindestens alle 12 Monate – auf seine Funktionsfähigkeit hin zu prüfen und nach spätestens zehn Jahren auszutauschen. Wir empfehlen den Einsatz von Qualitätsrauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geeignet sind. Qualitätsrauchmelder erkennen Sie an dem „Q“ – einem unabhängigen Qualitätszeichen.

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