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Häufig gestellte Fragen

Befestigung/Montage

In welchen Räumen montiere ich einen Rauchmelder? Anwendungsnorm DIN 14676 müssen in den meisten Bundesländern Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen, ausgestattet werden. Berlin und Brandenburg schreiben sogar eine Ausstattung aller Aufenthaltsräume vor, außer Küche und Bad. Auch in Baden-Württemberg gibt es Ausnahmen, lesen Sie weitere Infos dazu hier

Wir empfehlen grundsätzlich eine optimale Ausstattung wie in Berlin und Brandenburg, also die Ausstattung aller Räume mit Ausnahme von Küche und Bad. Eine Übersicht über die Bundesländer finden Sie unter Rauchmelderpflicht


Welche Lösungen gibt es für Küchen und Bäder? Die Ausstattung dieser Räume ist heute gesetzlich nicht vorgeschrieben und mit Standard-Rauchmeldern auch nicht empfehlenswert. Die Küche – laut Statistiken die Brandursache Nr.1 – mit einem Sondermelder (Wärmemelder oder Rauchmelder mit schnell erreichbarer Stummschaltung) auszustatten ist allerdings empfehlenswert. Bäder müssen aufgrund der geringen Brandlast und dem erhöhten Fehlalarmrisiko durch Wasserdampf nicht ausgestattet werden.


Muss ein Rauchmelder unbedingt immer an der Decke befestigt werden? Ja, denn der Rauch steigt als erstes nach oben und konzentriert sich genau dort. Für Ausnahmefälle gibt es Melder für die Wandmontage, fragen Sie dazu einen Fachhändler

Batterie

Wie oft muss ich die Batterie wechseln? Wie kündigt sich der fällige Batteriewechsel an? Die Batterie muss gemäß Herstellerangaben gewechselt werden, lesen Sie dazu die Betriebsanleitung. Rauchmelder verfügen zudem über eine „Batteriewechselanzeige“, die ein Schwächerwerden der Batterie durch einen Signalton und/oder durch eine Leuchtdiode anzeigen. Wir empfehlen die Verwendung von Rauchmeldern mit dem Qualitätszeichen „Q“, bei denen die Batterie fest eingebaut ist und Batterie und Melder mindestens 10 Jahre halten und dann ausgetauscht werden.


Gibt es einen Entnahmeschutz für die Batterie? Rauchmelder dürfen sich laut Norm ohne Batterie nicht schließen lassen. Ein Entnahmeschutz für Batterien ist in den Normen nicht vorgeschrieben. Empfehlenswert sind Rauchmelder mit dem Qualitätszeichen „Q“, bei denen die Batterie fest eingebaut ist.


Welche Batterielebensdauer wird garantiert? Die Garantie auf die Batterie ist herstellerabhängig. Auf dem Markt erhältliche Rauchmelder verfügen über Batterien mit einer Lebensdauer zwischen einem und zehn/zwölf Jahren, je nach Hersteller und Batterietyp. Die Lebensdauer der Batterie ist außerdem abhängig von der Nutzung, da durch häufiges Betätigen der Test-Tasten oder möglichen Alarmfällen die Batterielebensdauer reduziert werden kann. Eine nicht festeingebaute Batterie entleert sich zudem schneller als eine festeingebaute.


Muss bei einem Batteriewechsel wieder die gleiche Batterie eingesetzt werden? Bei einem Batteriewechsel sind die Herstellerangaben zu befolgen. I. d. R. wird durch den Hersteller der Einsatz einer Batterie gleichen Typs empfohlen, da diese Bestandteil der Produktanerkennung und der damit verbundenen Tests und Lebensdauerkalkulationen ist.


Kann man wahlweise Lithium- oder Alkaline-Batterien einsetzen? Lithium-Batterien haben eine längere Lebensdauer als Alkaline-Batterien. Bei einem Wechsel zwischen Lithium- und Alkaline-Batterie muss gemäß Herstellerangaben sichergestellt sein, dass der Rauchmelder für den Einsatz beider Batterievarianten vorgesehen ist.

Fehlfunktion

Welche Störquellen/-größen können Fehlalarm auslösen? Die häufigsten Störquellen sind: Wasserdampf, scharfes Anbraten, aufgewirbelter Staub und hohe Temperaturschwankungen.


Was kann der Nutzer tun, wenn ein Rauchmelder eine Störung/einen Fehlalarm hat? Sicherstellen, dass wirklich keine Brandquelle vorliegt. Signalton ausschalten, je nach Typ nach Stummschalttaste oder Batterientfernung. Achten Sie unbedingt darauf, den Rauchmelder anschließend wieder in Betrieb zu nehmen. Störquelle ausfindig machen und beseitigen, testen. Sollte keine Störquelle ausfindig gemacht werden können und der Melder wiederholt einen Fehlalarm auslöst, wenden Sie sich an Ihren Fachbetrieb vor Ort oder wechseln Sie den Melder aus.

Funk/Vernetzung

Wenn mein Nachbar den gleichen Funk-Rauchmelder hat wie ich, löst dieser parallel zu meinem Melder auch einen Alarm aus? Qualitätsprodukte verfügen über einen Programmiermodus, der funkvernetzte Rauchmelder aufeinander abstimmt. Dadurch kann gewährleistet werden, dass z.B. der Melder im elterlichen Schlafzimmer in Alarm versetzt wird, wenn im Kinderzimmer ein Brandherd auftritt und detektiert wird. Diese fachgerechte Programmierung schließt aus, dass Rauchmelder in der Nachbarwohnung ebenfalls in Alarm versetzt werden, da sie nicht auf dieselben Frequenzen und Rauchmelder programmiert sind.


Wie viele Rauchmelder kann man miteinander vernetzen? Die Anzahl der Rauchmelder, die vernetzt werden können, differiert je nach Herstellertechnologie und ist den jeweiligen Herstellerangaben zu entnehmen. Nahezu alle Hersteller decken den üblichen Bedarf von Privathaushalten ab.


Wie störsicher ist die benutzte Funk-Frequenz? Die zu nutzenden Frequenzbänder sind lt. Richtlinie VdS 3515 vorgeschrieben. Die in dieser Norm ausgegebenen Bänder sind für Sicherheitsanwendungen reserviert und dadurch sehr störsicher.


Entsteht durch Benutzung von FunkRauchmeldern Elektrosmog? Wie auch bei anderen Funkanwendungen (Funk-Telefone, Funk-Torantriebe, ferngesteuertes Spielzeug) entsteht beim Aufbau der Kommunikation zwischen zwei funkvernetzten Rauchmeldern ein entsprechendes Funkfeld. Da die Kommunikation jedoch nicht permanent besteht und die Sendeleistung sehr limitiert ist, entsteht Elektrosmog nur in sehr geringem Maße. Dieser ist bei Qualitätsprodukten deutlich niedriger als der Elektrosmog, der z.B. durch die Nutzung von Mobiltelefonen entsteht.


Dürfen Rauchmelder für den Privatbedarf in gewerbliche Brandmeldesysteme geschaltet werden? Nein, Rauchmelder für den Privatbereich (lt. Norm Rauchwarnmelder) dürfen nicht in industrielle Brandmeldesysteme integriert werden. Für einen erhöhten Anwenderkomfort bieten manche Hersteller eine Funk-Zentrale für den Privatbereich an, über welche die Meldungen zentral angezeigt und ausgewertet werden können. Außerdem sind neben Rauchmeldern auch weitere Module, wie z.B. Sirenen oder Handtaster anschaltbar.


Ist eine Abnahme der funkvernetzten Rauchmelder erforderlich und wie wird diese dokumentiert? Im Privatbereich ist keine Abnahme nach der Installation von Rauchmeldern erforderlich. Um allerdings den größtmöglichen Überwachungsschutz durch Rauchmelder und damit eine zuverlässige Detektion zu gewährleisten, empfehlen wir die Installation durch geschultes Fachpersonal durchführen zu lassen.

Sicherheit / Stabilität

Was ist bei Renovierungsarbeiten zu berücksichtigen (Maler-, Bohr, Schleifarbeiten)? Der Rauchmelder muss vor Schmutz, Farbe oder Staub geschützt werden. D.h. entweder muss der Rauchmelder abgenommen und in einer Plastiktüte staubsicher verwahrt werden, oder durch eine geeignete Abdeckung geschützt werden. Wichtig ist, dass nach Abschluss der Renovierungsarbeiten die Funktionsfähigkeit durch Montage des Melders oder Entfernen der Abdeckung wieder sichergestellt wird. Anschließend empfehlen wir einen Funktionstest.


Was passiert, wenn Wasser in den Rauchmelder läuft (z. B. Rohrbruch)? Der Rauchmelder ist ein elektronisches Gerät, welches durch den Eintritt von Wasser beschädigt oder zerstört werden kann. Bitte sorgen Sie umgehend für eine Überprüfung und ggf. ein Austausch des Rauchmelders.


Ist es erlaubt, den Rauchmelder anzustreichen? In der Regel nein! Die Bedienungsanleitung des Rauchmelders gibt hierüber Aufschluss. Von einem Anstrich ist abzusehen, da hier die Gefahr besteht, den Rauchmelder zu beschädigen.

Spezialanwendungen / spezielle Räume

Kann ich Rauchmelder in Kellern und Dachböden einsetzen? Viele Rauchmelder sind in Umgebungstemperaturen von +5°C bis +50°C einsetzbar. Beim Einsatz von „gewöhnlichen Rauchmeldern“ in o.g. Räumen ist jedoch zu beachten, dass das Risiko von Fehlalarmen (z.B. durch Staubentwicklung, Zugluft, Temperaturschwankungen u.ä.) zunimmt. Fragen Sie ihren Fachbetrieb oder Ihren Dienstleister nach geeigneten Rauchmeldern!


Sollen Treppenhäuser auch ausgerüstet werden? Die Ausstattung von Treppenhäusern ist heute gesetzlich nicht vorgeschrieben, aus gutem Grund: Rauchmelder sind kein geeignetes Instrument für Treppenhäuser. Sie bieten eine trügerische Sicherheit aufgrund des fehlerhaften menschlichen Verhaltens. Einzig vernetzte Rauchmelder, die nicht gleichzeitig, sondern an einer zentralen Stelle alarmieren, sind sinnvoll. Wenden Sie sich dazu am besten an den Fachhandel.

Wichtig ist es vielmehr, die Bewohner über das richtige Verhalten im Brandfall zu informieren. Bitte auch beachten: Das Baurecht schreibt vor, dass Treppenräume in Mehrfamilienhäuser frei sein müssen von Brandlasten, also z.B. auch Kinderwagen, Fahrräder etc. Der Eigentümer trägt hierfür die Verantwortung.


Kann ich Rauchmelder, die für den Privatbereich genutzt werden, auch im Gewerbe, z. B. im Ladenlokal, verwenden? Vom Grundsatz her sind Rauchmelder für den Privatbereich (Begriff lt. Norm Rauchmelder) für den Einsatz in Wohnraum konzipiert und entwickelt. Sofern bauaufsichtlich eine Brandmeldeanlage gem. DIN 14675 und DIN VDE 0833-2 nicht gefordert ist, können Rauchmelder im Gewerbe installiert und z. B. mittels Vernetzung mit einer Gefahrenwarnanlage sinnvoll betrieben werden.


Können Rauchmelder als Alarmierungseinrichtung in Beherbergungsstätten zum Einsatz kommen? Rauchmelder dürfen gem. DIN 14676 in Wohnräumen und in Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung betrieben werden. Unter wohnungsähnlicher Nutzung werden hier Beherbergungsstätten mit bis zu 12 Gastbetten verstanden.


Gibt es alten- und behindertengerechte Rauchmelder? Wenn ja, können externe Signalmittel (Hupe, Blitzlicht) angesteuert werden? Ja, es gibt Rauchmelder für Hörgeschädigte  mit einer Verbindung zu externen Signalmitteln z.B. Blitzlampe, Vibrationskissen etc.). Funkvernetzte Rauchmelder sind im Sinne einer schnellen Alarmierung im Brandfall vor allem für ältere Bewohner oder Familien mit Kindern empfehlenswert. Für Senioren bestet zudem die Möglichkeit, Rauchmelder mit ihrem Hausnotruf zu vernetzen.

Pflege/Wartung

Wie oft muss ich den Rauchmelder pflegen/warten? Die Prüfvorgaben sind in der jeweiligen Bedienungsanleitung der Melder festgelegt. In den Bundesländern mit Rauchmelderpflicht gilt gemäß DIN 14676 darüber hinaus die jährliche Funktionsprüfung.


Kann ich den Rauchmelder auch selbst testen? Ja, drücken Sie dazu den Prüfknopf bis ein Signalton ertönt. Sollte der ausbleiben, ist das Gerät in Stand zu setzen oder auszutauschen.


Ist die Funktionsprüfung des Rauchmelders durch Knopfdruck ausreichend? Nein, gemäß DIN 14676 gehört zu der Funktionsprüfung per Knopfdruck auch die Überprüfung, ob die Raucheintrittsöffnungen frei sind, eine Beschädigung des Gerätes vorliegt und der Montageort noch normgerecht (Raumumnutzung) ist.


Gibt es eine optische Anzeige, ob der Rauchmelder funktionstüchtig ist? Ja, viele Rauchmelder haben eine optische Leuchtdiode, die Ihnen signalisiert, dass der Rauchmelder noch funktionstüchtig ist.


Gibt es einen akustischen Hinweis, ob ein Rauchmelder in seiner Funktion eingeschränkt ist? Einige Geräte im Markt bieten eine sog. Störungsanzeige, die Ihnen signalisiert, ob eine Störung oder Verschmutzung signalisiert. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte den Herstellerangaben der Bedienungsanleitung.


Muss der Rauchmelder durch den Nutzer gepflegt/gereinigt werden? Der Rauchmelder sollte regelmäßig abgestaubt werden. Bei hohem Verschmutzungsgrad z.B. durch Nikotin ist der Melder ggf. frühzeitig auszutauschen, damit er noch funktionsfähig ist. Beachten Sie auch hier die Herstellerhinweise laut Bedienungsanleitung.


Wer ist für die Wartung von Rauchmeldern verantwortlich? Die Verantwortung wird in Bundesländern mit Rauchmelderpflicht teilweise an den Eigentümer, zum Teil an den Nutzer/Mieter übertragen. Details finden Sie in den jeweiligen Landesbauordnungen.


Wer darf ein rechtsicheres Protokoll über die jährliche Prüfung der Rauchmelder erstellen? Dazu gibt es derzeit keine Gesetzesgrundlage.


Wie hoch ist die maximale Einsatzdauer für einen Rauchmelder (unabhängig von der Batterieart)? Rauchmelders sollten spätestens nach 10 Jahren ausgetauscht werden, zusätzliche Informationen sind auch den Herstellerangaben zu entnehmen.

Qualität/Kauftipps/Norm

Wo kaufe ich die Rauchmelder? Ein zuverlässiger Rauchmelder ist im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen sowie in ausgeählten Baumärkten und online erhältlich. Hierr finden sie geeignete Fachberater in Ihrer Nähe.


Welche Modelle können Sie empfehlen? Zur Verbraucherinformation gibt es seit 2012 das „Q“ als unabhängiges und herstellerneutrales Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder, die Fehlalarme weitestgehend verhindern und mit einer festeinegbauten Batterie und der geprüften Langelebigkeit von 10 Jahren zudem für größeren Komfort sorgen. Mehr Infos und eine aktuelle Liste der Produkte mit dem „Q“ finden Sie hier.


Kann ich den Marken vertrauen? Seit 2008 dürfen zwar nur noch Rauchmelder auf den Markt gebracht werden, die nach EN 14604 geprüft sind und entsprechend mit CE-Kennzeichnung inkl. Zertifikatsnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sind. Allerdings beinhaltet diese CE-Kennzeichnung keine qualitative Aussage, sondern nur, dass das derart gekennzeichnete Produkt im Europäischen Binnenmarkt legal gehandelt werden darf.  Das Qualitätszeichen „Q“ bietet eine unabhängige und einheitliche Kennzeichnung von Qualitätsmeldern zur Orientierung am Markt. Das „Q“ steht für hochwertige Rauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geprüft sind. Mehr Infos zum „Q“ und eine aktuelle Liste der Produkte mit dem „Q“ sind auf unserer Website online.


Worin liegt der Unterschied zwischen einem Billigrauchmelder und einem teuren Modell? Qualitätsrauchmelder mt „Q“ sind zuverlässiger und reduzieren Fehlalarme auf ein Minimum. Sie bieten Schutz gegen Eindringen von Staub, Schmutz und Insekten von außen, sonst eine häufige Ursache von Fehlalarmen. Qualitätsrauchmelder sind störsicher gegenüber elektromagnetischen Empfindlichkeiten (Trafos, Lampen, Funkgeräte und Mobiltelefone). Sie sind zuverlässig bei Temperaturschwankungen, u. a. beim Stoßlüften, und erkennen Brandrauch aus jeder Richtung gleich schnell und sicher. Die hochwertigen Melder verwenden außerdem langlebige Bauteile, so dass ALLE Komponenten des Qualitätsrauchmelders, nicht nur die Batterie,  auch bis zu 10 Jahre halten.


Wie lange gibt es Garantie auf Rauchmelder? Gemäß der Europäischen Richtlinie zum Kauf von Verbrauchsgütern gilt seit Januar 2002 in Deutschland bezüglich der Gewährleistung: Dem Endverbraucher wird eine gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten (ab Übergabe der Ware) gegeben. Darüber hinaus räumen viele Hersteller von Rauchmeldern eine längere Garantiezeit ein, genauere Angaben entnehmen Sie der Verpackung bzw. der Bedienungsanleitung des Gerätes.


Was bedeutet das CE-Zeichen? Das CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ besagt, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf, trifft aber keine qualitative Aussage. (Mit der CE-Kennzeichnung bestätigt der verantwortliche Hersteller die Konformität des Produktes mit den zutreffenden EU-Richtlinien und die Einhaltung der darin festgelegten wesentlichen Anforderungen.)


VdS / KRIWAN TestzentrumMit oder ohne Verbindung mit den Prüfzeichen von VdS und KRIWAN Testzentrum bietet das „Q“ eine unabhängige und einheitliche Kennzeichnung von Qualitätsmeldern zur Orientierung am Markt. Voraussetzung für die Kennzeichnung mit dem „Q“ ist die Erfüllung der erhöhten Anforderungen aus der neuen vfdb-Richtlinie 14-01. Prüfungen werden von notifizierten Prüfinstituten wie VdS Schadenverhütung GmbH (Köln) und KRIWAN Testzentrum GmbH (Forchtenberg) durchgeführt. Entscheidend ist aber das „Q“ auf dem Produkt, nicht das Prüfinstitut.


Was bedeutet DIN EN 14604Die Europäische Produktnorm DIN EN 14604 legt Anforderungen, Prüfverfahren sowie Leistungskriterien für Rauchmelder fest. Sie sind für Anwendungen in Haushalten oder für vergleichbare Anwendungen im Wohnbereich vorgesehen. Gemäß der Anwendungsnorm DIN 14676 müssen Rauchmelder nach Gerätenorm DIN EN 146040 zertifiziert sein.


Was bedeutet DIN 14676Die Anwendungsnorm DIN 14676  regelt in Deutschland Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchmeldern. Diese Norm gilt für private Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung und richtet sich an die für den Brandschutz zuständigen Behörden und Sachverständigen, Feuerwehren, Hersteller von Rauchmeldern, Planer, Hauseigentümer und Bewohner.

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