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KIND UND FEUER

Spielend lernen – unter Aufsicht

Deutschlandweit verursachen Kinder und Jugendliche pro Tag über 20 Brände. Mehr als die Hälfte dieser Brände entstehen durch Kinder unter 14 Jahren – Grund genug, Ihre Kinder auf das richtige Verhalten im Brandfall vorzubereiten: am besten spielerisch.

Kinder schätzen Risiken oft falsch ein – behalten Sie das im Hinterkopf.
Gerade weil Kinder mit vielen Themen noch keine Erfahrungen gemacht haben, schätzen sie entsprechende Gefahren oft falsch ein. Das Feuer gehört dazu.

Kinder fasziniert das Element Feuer – reagieren Sie entsprechend.
Achten Sie auf den Moment, in dem sich Ihr Kind für Feuer zu interessieren beginnt. Mit Verboten werden Sie dieser Lust am Entdecken und Ausprobieren kaum beikommen. Bringen Sie daher Ihren Kindern den richtigen Umgang mit Zündmitteln unter Ihrer Aufsicht bei. Kinder, die im Beisein Erwachsener verantwortungsvoll mit Feuer umgehen dürfen, schätzen Gefahren besser ein und verhalten sich richtig, auch wenn mal ein Streichholz daneben fällt.

„Seit offensiv Brandschutzerziehung bei Kindern und Jugendlichen betrieben wird, gehen die Zahlen der durch Kinderhand entfachten Brände kontinuierlich zurück.“ (Frieder Kircher, Leitender Branddirektor der Berliner Feuerwehr)   

Kindern den richtigen Umgang mit Feuer beizubringen, sollte in erster Linie durch die Eltern stattfinden. Aber auch immer mehr Kindergärten und Schulen sehen sich hier in der Pflicht und nehmen Brandschutzerziehung und Aufklärung in ihr Programm. Dennoch: zum „Europäischen Tag des Notrufes 112“ im Februar 2017 forderte die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) Brandschutzerziehung als Pflichtfach für Kinder. Die Pressemeldung finden Sie hier

So üben Sie mit Ihren Kindern das Verhalten im Ernstfall
Bringen Sie Ihren Kindern bei, sich niemals zu verstecken, wenn es plötzlich brennt. Trainieren Sie Ihre Kinder darauf, falls Erwachsene nicht in der Nähe sind, wenn es brennt sofort die Wohnung zu verlassen und Hilfe zu rufen, indem sie den Feuerwehrnotruf 112 wählen. Ihr Kind sollte zuerst seinen Namen und seine Adresse nennen und erst dann mitteilen, wer in Gefahr ist, was brennt. Ein Tipp: Ein Spielzeugtelefon eignet sich bestens für diese Übung. 
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Was einen Batteriewarnton von einem Alarmton im Brandfall unterscheidet.

Qualitätsrauchmelder erkennt man an bestimmen Gütezeichen. Achten Sie beim Kauf auf das Qualitätszeichen. 

Die Rauchmelderpflicht gilt in allen 16 Bundesländern.

Informieren Sie sich, wie und wo Sie Rauchmelder richtig anbringen.