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Beratung

Wärmemelder in der Küche

Rauchmelder retten Leben / Juli 5, 2017

Statistisch gesehen ist die Küche der Ort in der Wohnung, wo die meisten Brände entstehen. Das liegt vor allem an den Haushaltsgeräten, die in der Küche zu finden sind. Ein Viertel aller Brände wird durch elektrische Haushaltsgeräte verursacht. Besonders Herd und Kühlschrank, aber auch verschmutzte Dunstabzugshauben stehen auf der Liste der Brandverursacher in der Küche ganz oben.

Allerdings sind herkömmliche Rauchmelder in der Küche nicht empfehlenswert, denn nicht selten kommt es bei einem Rauchmelder in der Küche zu Fehlalarmen. Das liegt zumeist an dem Wasserdampf, der beim Kochen entstehen kann, oder an den Rauchpartikeln bei einem angebrannten Essen in der Pfanne. Daher sind in keiner der Landesbauordnungen Rauchmelder in der Küche vorgeschrieben. Aber was dann?

Rauchmelder oder Wärmemelder?
Eine gute Lösung für Räume mit einer hohen Wasserdampfentwicklung wie der Küche sind sogenannte Wärmemelder. Wärmemelder, auch als “Hitzemelder” oder “Thermomelder” bekannt, detektieren den Brandrauch nicht, sondern schlagen erst dann Alarm, wenn die Raumtemperatur einen kritischen Wert (ca. 60° C) überschritten hat oder innerhalb einer gewissen Zeit die Umgebungstemperatur sehr schnell ansteigt.

Außerhalb der Küche sind Wärmemelder in Privathaushalten für die übrigen Zimmer jedoch ungeeignet. Denn sie reagieren deutlich später als Rauchmelder, so dass die Konzentration an toxischen Gasen zum Zeitpunkt des Alarms bereits lebensgefährlich hoch sein kann. Ein Rauchmelder dagegen warnt frühzeitig und sollte sowohl im Wohn- als auch im Schlaf- und Kinderzimmer angebracht sein. Sind in der Küche Wärmemelder angebracht, so empfiehlt es sich, die Rauchmelder im Flur vor diesen Räumen zu montieren, um bei Gefahr rechtzeitig vor Brandrauch zu warnen.

Rauchmelder in Fluren, Wohn- und Schlafräumen retten Leben, Wärmemelder helfen, größere Brände in der Küche zu vermeiden bzw. noch früher zu erkennen.

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