MENU
Eigentümer

Rauchmelder im Flüchtlingsheim: Das ist zu beachten

Rauchmelder retten Leben / September 19, 2017

Wo viele Menschen auf engem Raum unterkommen, ist ein effektiver Brandschutz im Ernstfall entscheidend. Denn das Risiko von Bränden ist in Flüchtlingsunterkünften besonders hoch – wie Beispiele aus der jüngsten Zeit zeigen. 

Verantwortlich für den Brandschutz ist der Betreiber der jeweiligen Unterkunft. Im Vorfeld müssen zentrale Fragen in einem Brandschutzgutachten geklärt werden. Hierzu gehören vor allem Fragen, wie das Schutzziel aussieht und welche Voraussetzungen zur Umsetzung hierfür notwendig sind. So sind für Gebäude mit einer geforderten Brandmeldeanlage nach DIN 14675, z.B.  Rauchwarnmelder nach DIN EN 14604 nicht geeignet. 

Die Art der Unterbringung (Zelt, Kaserne, Wohnheim, etc.) und die Anzahl der Bewohner sind ebenso zu berücksichtigen, wie Fragen zum Alarmsystem der Melder: Teil- oder Vollalarm, Funkvernetzung, Linienbildung, Weiterleitung an Wachdienst oder an eine ständig besetzte Stelle? 

Da alle Flüchtlingsheime unterschiedlich sind, gehört der Brandschutz in professionelle Hände! 

Brandschutz im Flüchtlingsheim: Bewohner sensibilisieren 

Nicht selten wird nicht verstanden, was für einen Zweck Rauchwarnmelder erfüllen. Ein wesentlicher Aspekt für ein gelungenes Brandschutzkonzept in Flüchtlingsunterkünften ist daher, die Bewohner für die Rauchmelder im Flüchtlingsheim zu sensibilisieren und sie rechtzeitig im Umgang mit diesen einzuweisen. 

Im Brandschutzratgeber für Flüchtlingsunterkünfte von HEKATRON erhalten Sie vertiefende Informationen zum Thema.

Back to Top