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Brandgefahr im Dezember besonders hoch – Senioren sind Hauptrisikogruppe

Brennende Adventskränze und flammende Weihnachtsbäume verursachen jedes Jahr im Dezember verheerende Wohnungsbrände. Das Risiko, bei einem Brand im eigenen Zuhause zu sterben, ist für Senioren dabei mindestens doppelt so hoch wie für die restliche Bevölkerung. Denn laut Statistischem Bundesamt sind 61 Prozent der Brandtoten in Deutschland älter als 60 Jahre. Der Grund: Mobilität, Sinneswahrnehmung sowie Reaktionsfähigkeit nehmen im Alter ab und schränken die Selbstrettungsfähigkeit ein.

„Viele ältere Menschen gestehen sich nicht ein, dass ihre körperlichen Fähigkeiten mit zunehmendem Alter nachlassen. Gleichzeitig möchten sie ihre gewohnte Umgebung nicht aufgeben. Hier sind die Angehörigen gefragt, die Haushalte der Senioren ausreichend für das Leben im Alter auszustatten und Senioren damit besser im Brandfall zu schützen, gerade jetzt, in der Advents- und Weihnachtszeit“, meint Norbert Schaaf, Vorsitzender von „Rauchmelder retten Leben”. Ältere Menschen, die im eigenen Haus wohnen, benötigen zudem Unterstützung, um die bundesweit gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder unter der Zimmerdecke zu installieren und regelmäßig zu prüfen. Für Menschen mit Beeinträchtigung des Hörvermögens gibt es sogar Rauchmelder, die Rüttelkissen und Blitzleuchten ansteuern und auf diesem Wege alarmieren. Die Kosten für diese Geräte werden auf Antrag von den Krankenversicherungen übernommen.

Für ein sicheres und damit auch weiterhin selbstbestimmtes Leben im Alter empfiehlt die Initiative älteren Menschen auch folgende unterstützende Maßnahmen:

  • Herdschutzwächter, die den Herd automatisch von der Stromversorgung trennen, wenn das Essen auf dem Ofen vergessen wurde. Und zwar bevor es zu einem Brand kommen kann.
  • Handläufe für Personen, denen das Gehen schwerfällt, um im Brandfall die Wohnung schneller und sicherer verlassen zu können.
  • Hausnotruf ist für viele Senioren bereits Ansprechpartner in Notsituationen. Die meisten Systeme bieten bereits eine Koppelung mit Rauchmeldern in der Wohnung an und können im Notfall die Feuerwehr rufen, falls der Bewohner dazu nicht in der Lage ist.
  • Feuerlöschsprays in handlichen Spraydosen können auch von Senioren wegen des geringen Gewichtes gut bedient werden.
  • Kohlenmonoxid-Melder sind kein Ersatz für Rauchmelder, aber trotzdem wahre Lebensretter, vor allem in Wohnräumen mit Kaminen- oder Kaminöfen sowie der Nutzung von Gasthermen oder Ölheizungen.
  • Telefon mit eingespeichertem Notruf nachts ans Bett legen und Türschlüssel stets am gleichen Platz an der Wohnungstür ablegen, um im Notfall beides schnell zur Hand zu haben.

Risiko-Checkliste für Senioren klärt auf

„Rauchmelder retten Leben“ hat extra für Senioren-Haushalte eine Risiko-Checkliste entwickelt. Fragen zur Wohnsituation, zum Gesundheitszustand und zu Fluchtwegen helfen älteren Menschen und ihren Angehörigen, mögliche Brandgefahren zu vermeiden. Anhand der Checkliste erkennt man beispielsweise auch, ob elektrische Geräte defekt oder veraltet sind und akuter Handlungsbedarf besteht, denn laut Statistik entsteht jeder vierte Wohnungsbrand durch einen elektrischen Defekt. Gefährlich sind daher z.B. Wasserkocher oder Bügeleisen ohne Abschaltautomatik sowie ältere Elektrogeräte mit brüchigem Anschlusskabel.

Weitere Tipps zur Brandprävention und die Checkliste für Senioren unter:
www.rauchmelder-lebensretter.de/verhalten-im-brandfall/senioren/

Pressekontakt

Ansprechpartnerin:
Frau Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
E-Mail: redaktion@rauchmelder-lebensretter.de

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