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Freitag, der 13. Oktober: ein Rückblick

Rauchmelder retten Leben / November 23, 2017

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages hatten auch in diesem Jahr die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ und die Feuerwehren Haus- und Wohnungseigentümer dazu aufgerufen, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Ein wichtiges Thema war zudem neben der korrekten Installation auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder. Denn Eigentümer sind sowohl im selbstgenutzten Wohnraum als auch mietrechtlich gegenüber ihren Mietern dazu verpflichtet, die installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Generell gilt die Rauchmelderpflicht übrigens für selbstgenutztes Wohneigentum ebenso wie für vermietete Immobilien. 

Der erfolgreichste Rauchmeldertag

Insgesamt generierte der Rauchmeldertag im Oktober 2017 eine Reichweite von 90 Mio. mit jeweils rund 100 Print- und Online-Artikeln in den Medien sowie einer Berichterstattung bei 11 TV-Sendern und 97 Radiostationen. Bezogen auf die Reichweite war dies damit der bislang erfolgreichste Rauchmeldertag. Das größte Dankeschön gilt aber den vielen ehren- und hauptamtlichen Feuerwehren in der ganzen Bundesrepublik, die den diesjährigen „Freitag, den 13.“ mit vielfältigen Aktionen und großem Zuspruch in ihrer Region aktiv unterstützt haben! 

Nur funktionierende Rauchmelder retten Leben

„Rauchmelder haben sich im Einsatz bewährt. Weil die Einsatzkräfte durch Rauchmelder früher alarmiert werden und so schneller vor Ort sind, gibt es immer weniger Brandtote und die Gebäudeschäden sind geringer“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, anlässlich des Rauchmeldertages im Oktober. Umso wichtiger sei es, die Geräte funktionsfähig zu halten, so Ziebs. Der Rauchmelder kann im Ernstfall nur einwandfrei funktionieren, wenn die Raucheintrittsöffnungen frei von Staub, Flusen und anderen Verschmutzungen gehalten werden und die Batterie bei niedriger Spannung nach Herstellerangaben ausgetauscht wird. Schließlich geht es um Leben und Tod: Bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde, die der Rauchmelder frühzeitig alarmiert.

„Viele Eigentümer wissen nicht, dass sie nicht nur für die Installation der Rauchmelder verantwortlich sind, sondern auch für deren regelmäßige Wartung“, erläuterte Christian Rudolph, Vorsitzender von „Rauchmelder retten Leben“ und erklärte in der offiziellen Pressemitteilung: „Jeder Eigentümer ist verpflichtet, die einwandfreie Funktion der Rauchmelder durch regelmäßige Wartung sicherzustellen. Das gilt mietrechtlich auch gegenüber den Mietern.“

Laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes stirbt in Deutschland durchschnittlich jeden Tag ein Mensch an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent der Betroffenen ersticken an giftigen Rauchgasen. „Funktionsfähige Rauchmelder hätten ihr Leben retten können“, kommentierte Rudolph. 

Tipps zur Wartung und Alarm-Beispieltöne

Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern sind auf der Website der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ abrufbar. Anhand der Beispieltöne lernen die Verbraucher Alarmtöne von anderen Warnsignalen wie z. B. dem Piepen einer Tiefkühltruhe, zu unterscheiden. „Wer sich die Töne anhört, kann in Zukunft einfacher beurteilen, ob nur die Rauchmelderbatterie schwach ist und ausgetauscht werden muss oder ob es sich um einen echten Alarm handelt“, so Rudolph. 

Hinweise zur Rauchmelderpflege und verschiedene Beispieltöne sind verfügbar unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/installation-und-wartung

Den bundesweiten Rauchmeldertag gibt es seit 2006. Sein Motto lautet: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein“. 2018 findet der Rauchmeldertag am 13. April und 13. Juli statt, der Schwerpunkt liegt aufgrund der Ferienzeit auf dem Termin im April.

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