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Rauchmelderpflicht Mecklenburg-Vorpommern
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10 Jahre Rauchmelderpflicht in Mecklenburg-Vorpommern

Rauchmelder retten Leben / November 5, 2018

Rauchmelder retten Leben. Bereits seit Ende 2009 besteht in Mecklenburg-Vorpommern Rauchmelderpflicht für sämtliche Wohngebäude. Damit ist das nördliche Bundesland ein Vorreiter in Sachen Brandschutz – und kann bereits auf zehn Jahre Rauchmelderpflicht zurückblicken.

Rauchmelder: Wann austauschen?

Nach zehn Jahren sollten Rauchmelder spätestens gegen neue Geräte ausgetauscht werden – denn zuverlässig Leben retten können nur funktionierende Melder. Nach einer so langen Betriebszeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Rauchkammer verschmutzt und die Melder Fehlalarme auslösen. Das bekräftigt auch Hannes Möller, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern, und appelliert: „Höchste Zeit, die damals installierten Rauchmelder auszutauschen“.

Q-Label-Rauchmelder empfohlen

Rauchmelder retten Leben empfiehlt Wohneigentümern beim Kauf neuer Geräte auf Rauchmelder mit dem Prüfsiegel Q” (Q-Label-Rauchmelder) zu setzen. Diese sogenannten Qualitätsrauchmelder sind Dank einer fest verbauten 10-Jahres-Batterie und der hochwertigen Bauweise besonders langlebig und resistent gegen Fehlalarme.

Ein Blick in die bundesweite Brandschaden-Statistik der vergangenen vier Jahre zeigt: Bei zehn Prozent der Falschalarme lag eine Alarmierung in gutem Glauben oder ein Irrtum vor. Aber auch Bauarbeiten sorgten für ungefähr zehn Prozent der Falschalarme. Neben technischen Störungen wurde hingegen rund jeder vierte Falschalarm durch Wasserdampf oder Aerosole wie Fett fahrlässig oder versehentlich ausgelöst.

Im Vergleich zu herkömmlichen Meldern sind Q-Rauchmelder besser geschützt gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Insekten in die Rauchkammer und unempfindlich gegen Schädigungen durch feuchtes Raumklima, Korrosion oder Temperaturwechsel.

Q-Label-Rauchmelder: Mehr Sicherheit, weniger Fehlalarme

„Viele Falschalarme können mit korrekt installierten und regelmäßig gewarteten Q-Rauchmeldern vermieden werden“, erläutert Christian Rudolph, Vorsitzender der Initiative „Rauchmelder retten Leben“.

Und Hannes Möller vom Landesfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern ergänzt: „Es ist wichtig zu wissen, dass für das Melden eines vermeintlichen Brandes, der sich als Falschalarm entpuppt, keine Gebühren oder Strafen anfallen. Rauchmelder retten Leben. Das ist einfach so. Jeder, der keinen Rauchmelder in seiner Wohnung oder in seinem Haus angebracht hat, riskiert nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch das Wohl seiner Lieben. Auch wenn die Kameradinnen und Kameraden ab und an zu Fehlalarmen ausrücken, sind diese Fehlalarme nicht gegen ein gerettetes Menschenleben aufzuwiegen.“

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