Rauchmelder mit Stummschalter
Rauchmelder mit Stummschaltung sind besonders gut geeignet für Orte, an denen die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen relativ hoch ist.
Da Küchen häufig Brandherde sind, die Anbringung von Rauchmeldern dort aufgrund von Wasserdampf etc. schwierig ist und oft Falschalarme auftreten, wurden von verschiedenen Herstellern Melder mit temporärer Stummschaltung entwickelt.
Wird ein Alarm z.B. durch Kochdämpfe ausgelöst, kann der Rauchwarnmelder durch Drücken des Testknopfes vorübergehend stummgeschaltet werden. Die Sensibilität wird hierdurch herabgesetzt. Sollte sich innerhalb der Stummschaltezeit die Rauchkonzentration verdreifachen, wird erneut Alarm ausgelöst. Dieser Alarm kann dann nicht mehr stummgeschaltet werden und bleibt solange bestehen, wie sich Rauch oder Dampf in der Messkammer befindet.
Wichtig:
Diese Funktion stellt sich automatisch zurück! Je nach Hersteller geht die Kalibrierung nach 8 bis 10 Minuten wieder auf die vorgeschriebenen und geprüften Standardeinstellungen über. Das heißt, der Nutzer kann nicht vergessen den Melder wieder anzuschalten.
Achtung!
Sollten Sie keinen Rauchmelder mit Stummschaltung anschaffen wollen, können Sie trotzdem einen Mindestschutz gewährleisten. Wenn Sie einen Dunstabzug in der Küche besitzen, können Sie die Gefahr von Falschalarmen minimieren. Bringen Sie den Rauchmelder möglichst nicht direkt über der Kochstelle an. Möchten Sie in der Küche keinen Melder installieren, so können Sie auch im Flur in Küchentürnähe ein Gerät anbringen.
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