Die Anwendungsnorm, DIN 14676, regelt auf nationaler Ebene Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern. Diese Norm gilt für private Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung und richtet sich an die für den Brandschutz zuständigen Behörden und Sachverständigen, Feuerwehren, Hersteller von Rauchwarnmeldern, Planer, Hauseigentümer und Bewohner.
Die Europäische Produktnorm DIN EN 14604 legt Anforderungen, Prüfverfahren sowie Leistungskriterien für Rauchwarnmelder fest. Sie sind für Anwendungen in Haushalten oder für vergleichbare Anwendungen im Wohnbereich vorgesehen. Gemäß der Anwendungsnorm DIN 14676, müssen Rauchwarnmelder nach DIN EN 14604 zertifiziert sein.
Die CE-Kennzeichnung wurde vorrangig geschaffen, um den freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Gemeinschaft (EU) zu gewährleisten. Mit der CE-Kennzeichnung bestätigt der verantwortliche Hersteller die Konformität des Produktes mit den zutreffenden EU-Richtlinien und die Einhaltung der darin festgelegten wesentlichen Anforderungen. Verantwortlich für diese Kennzeichnung ist in der Regel der Hersteller des Produkts. Die Abkürzung CE bedeutet Communauté Européenne (franz. für „Europäische Gemeinschaft“). EG-Richtlinien gemäß Art. 95 EG-Vertrag (sog. Binnenmarktrichtlinien) legen für zahlreiche Produkte Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen als Mindestanforderungen fest, die nicht unterschritten werden dürfen. Ein Produkt darf nur in den Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, wenn es den Bestimmungen sämtlicher anwendbarer EU-Richtlinien entspricht, und wenn ein Konformitäts-Bewertungsverfahren gemäß den anwendbaren EG-Richtlinien durchgeführt worden ist.
Die CE-Kennzeichnung muss vom Hersteller bzw. seinem in der Gemeinschaft ansässigen Bevollmächtigten angebracht werden.
VdS Schadenverhütung GmbH ist die unabhängige und akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsstelle für Brandschutz und Einbruchdiebstahlschutz. Ob Tresor im Unternehmen, Sprinkleranlage in der Produktionshalle oder Rauchwarnmelder für den Privathaushalt: VdS prüft bis ins kleinste Detail.
Die Anerkennung von Produkten erfolgt bei VdS Schadenverhütung auf der Grundlage eines positiven Prüfberichtes der VdS-Laboratorien. Die produktspezifischen Anforderungen liegen in der Regel über denen der technischen Regelwerke von DIN, EN oder ISO und werden in den VdS-Richtlinien festgelegt. Die technischen Anforderungen sind in den produktspezifischen VdS-Richtlinien beschrieben. Beim Rauchwarnmelder ist die Prüfgrundlage die EN 14604.
Diese Norm wurde durch die neue EN DIN 14604 ersetzt. Das Prüfverfahren der internationalen Normen prEN ISO 12239, umfasst die qualitativen Anforderungen an Rauchmelder.
Das Siegel Geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen) bescheinigt, dass ein Produkt den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) entspricht, die z. B. in Unfallvorschriften der Berufsgenossenschaften, DIN- und EN-Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik konkretisiert sind. Die Zertifizierung soll den Benutzer und Dritte bei bestimmungsgemäßer Verwendung, aber auch bei vorhersehbarer Fehlanwendung vor Schaden sichern.
Bei der GS-Prüfung wird überprüft, ob das Produkt die Anforderungen des GPSG einhält. Sofern das Produkt unter europäische Richtlinien fällt (zum Beispiel Niederspannungsrichtlinie oder Maschinenrichtlinie oder EMV-Richtlinie), werden damit auch die Anforderungen dieser Richtlinien überprüft. Dazu gehört auch eine Beurteilung, ob die Bedienungsanleitung verständlich und vollständig ist.
Funktionsprüfungen gehören nur soweit zum Prüfumfang, wie es für die Prüfung der Sicherheit erforderlich ist. Das GS-Zeichen ist somit kein allgemeines Qualitätszeichen. Die Qualität über die Lebensdauer eines Produktes wird nicht geprüft. Mit dem Sicherheitszeichen kombiniert ist die Kennzeichnung der Prüfstelle angebracht (z. B. TÜV, oder ERG usw.).
Die Underwriters Laboratories (UL) sind eine 1894 in den USA gegründete Organisation zur Überprüfung und Zertifizierung von Produkten und Ihrer Sicherheit (Vergleichbar mit dem VDE, TÜV, u.ä.). Das Zeichen UL findet sich auf vielen Produkten speziell im Bereich Elektrotechnik. Das Hauptquartier des Unternehmens befindet sich in Northbrook, Illinois.
Die Einhaltung der UL-Normen ist zwingend notwendig für den Marktzugang in den USA. Die UL-Normen sind für die USA das, was in Europa oder in Deutschland die DIN EN und die IEC-Normen darstellen. Der VDE erkennt UL-Normen meist an, UL erkennt EN-Normen jedoch so gut wie nie an, auch wenn diese strenger ausgelegt sein sollten.
British Standards ist der neue Name für die British Standards Institution (BSI) und Teil der BSI-Group. Sie ist eine Normungsorganisation und entwickelt Normen (engl. standards) die sowohl unter dem Namen "BS XXXX" als auch unter der Bezeichnung "BSi XXXX" veröffentlicht werden (wobei XXXX für die jeweilige Norm steht). Sie ist das britische Pendant zum Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN).
Die Organisation wurde im Jahre 1901 unter dem Namen Engineering Standards Committee unter der Leitung von James Mansergh gegründet. Ihre ursprüngliche Aufgabe war die Normierung von Stahlsektionen, in erster Linie um die britische Industrie effizienter und konkurrenzfähiger zu machen. Mittlerweile existieren auch Verfahrens- und Sicherheitsnormen.
Quellen: VdS, Google, Wikipedia