Öffentlichkeitsarbeit

Aufklärung zum Thema Rauchmelder kann im Rahmen einer interessanten und informativen Aktionskampagne geschehen. Mit Informationsveranstaltungen tritt man in einen aktiven Dialog mit der Bevölkerung. Informationen über die Erfahrungen der Feuerwehren und das Engagement, über Gefahrensituationen aufzuklären, schafft Transparenz und Vertrauen bei den Bürgern. Dies wirkt sich immer auch positiv auf das Image des Veranstalters aus. 


Zielsetzung

Eine Informationsveranstaltung zum Thema Rauchmelder sollte folgende Ziele verfolgen:

Zielgruppe

Jeder Mensch interessiert sich für seine Sicherheit, insofern ist die Zielgruppe äußerst breit gefächert. Während Haushalte von Familien mit Kindern bereits überdurchschnittlich mit Rauchmeldern ausgestattet sind, sind Haushalte von Senioren und Singles laut Forsa-Umfrage noch deutlich weniger mit Rauchmeldern ausgestattet.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bei der Umsetzung eigener Aktionen oder einer entsprechenden Aufgabenteilung mit einem Kooperationspartner ist die Presse zu informieren. Oftmals besitzen die Rauchmelder-Aktionen einen regionalen Bezug, dass vor allem die lokale Tagespresse für die Öffentlichkeitsarbeit gewonnen werden sollte.

Ziel der Pressearbeit ist, ein Großteil der Bevölkerung über aussagekräftige Presseartikel in vielen verschiedenen Medien zu erreichen. Zunächst wird dazu – soweit noch nicht vorhanden – ein Presseverteiler erstellt, der alle wichtigen Medien der Region wie TV, Hörfunk sowie Tageszeitungen Anzeigenblätter berücksichtigt.

Pressemeldungen sind in erster Linie an die Lokalredaktion des Mediums zu richten. Es ist aber von Vorteil, den Namen und die Anschrift des verantwortlichen Lokalredakteurs zu kennen. Ist dies der Fall, so sind die fehlenden Ansprechpartner am besten telefonisch nachzufragen und der Presseverteiler zu vervollständigen. Etwa zwei Wochen vor der geplanten Aktion sollte man an eine Ankündigung mit einem interessanten Foto senden (eine passende Fotoauswahl finden Sie hier). Die Presseankündigung sollte alle wichtigen Daten beinhalten und kurz die geplante Aktion skizzieren.

Findet eine Pressekonferenz vor der Aktion statt, ist die Vorankündigung mit einer entsprechenden Einladung zu versehen. Zugleich bitten Sie z.B. mit einem vorformulierten Antwortfax um eine Bestätigung der Teilnahme. Der günstigste Zeitpunkt für eine Pressekonferenz liegt etwa ein bis zwei Tage vor der Aktion. Notieren Sie sich die Journalisten, die Sie gesehen oder gesprochen haben. Pressevertreter, die nicht auf der Veranstaltung waren, sollten nach der Veranstaltung von Ihnen noch ausführliche Information über das Geschehen erhalten.
 

Wichtig: Auffallen!

In der Regel werden Redakteure mit einer Fülle von Informationen und Meldungen geradezu überschüttet. Insofern ist es wichtig, persönliche Kontakte zu den Journalisten zu pflegen, damit Ihre Meldung nicht untergeht. Generell darf bei der Pressemitteilung nicht der Eindruck entstehen, dass man „nur“ kostenlose Werbung erzielen möchte. Vielmehr geht es darum, ein Ereignis bekannt zu machen, das von hohem öffentlichen Interesse und somit z. B. für den Leser eine wichtige Information ist. Nach Versand der Ankündigung sollte ein persönlicher Ansprechpartner für die Presse zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sollten ausführliche Presseinformationen verfügbar sein, die Journalisten auf Anfrage zugesandt oder bei der Pressekonferenz übergeben werden. Eine Pressemappe oder Presseinformation sollte detaillierte Angaben zur Veranstaltung sowie Foto- und Bildmaterial in druckreifer Qualität enthalten.

 

Das Internet

Ein ausgezeichnetes Medium, um Journalisten schnell und detailliert zu informieren, ist das Internet. Auf einer gesonderten Presseseite können Journalisten alle interessanten Informationen sowie Anschrift und Telefonnummern der wichtigsten Ansprechpartner finden. Allgemeine Rauchmelder-Pressetexte und Fotos sind hier zu finden. Empfehlenswert ist daher u. a. auch ein Link von der eigenen auf diese Website.
 

Zur Erinnerung

Kurz vor der Aktion bzw. der Pressekonferenz sollte den Journalisten, von denen man noch keine Rückmeldung erhalten hat, noch einmal eine kurze Terminerinnerung per Fax oder eMail zugesandt werden.

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