Rauchmelder retten Leben – Erfolge und Ziele

Die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ des Forum Brandrauchprävention e.V. hat seit 2000 bereits viel Gutes bewirkt: Der überwiegende Teil der Bundesländer in Deutschland hat bereits eine Rauchmelder-Gesetzgebung eingeführt. Von 2000 bis 2010 hat sich die Ausstattung der Haushalte mit Rauchmeldern in Deutschland von 5 Prozent auf einen Bundesdurchschnitt von 38 Prozent erhöht. Diese Zahl wird sich mit Ablauf der Übergangsfristen weiter erheblich erhöhen. So ist z. B. die Ausstattung der Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern ein Jahr nach Ablauf der Übergangsfrist für Altbauten auf 79 Prozent gestiegen (Forsa-Umfrage 2010). Damit wird sich auch erfahrungsgemäß die Anzahl der Brandtoten und -verletzten deutlich verringern, Erfahrungen aus dem Ausland zeigen eine Reduzierung um mindestens 40 Prozent.

Aber das ist noch nicht genug, um die Zahl der Toten und Verletzten merklich zu mindern. Auch Brandschutzaufklärung, Informationen zur Vermeidung von Bränden und Instruktionen dazu, wie man sich im Brandfall verhalten soll, gehören zu den Aufgaben der Kampagne.

Das erklärte Ziel und der Satzungszweck des Forum Brandrauchprävention e.V. ist der Feuer- und Zivilschutz sowie die Unfallverhütung. Verwirklicht wird dies insbesondere durch:

  • Information und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren von Brandrauch und Brandgasen, besonders für Leben und Gesundheit von Personen bei Bränden
  • Herausgabe von Informationen zur Unterrichtung der Öffentlichkeit, insbesondere der Verbraucher und der politisch Verantwortlichen, zur Verbesserung von Prävention und Abwehr sowie des Schutzes der Bürger vor den Gefahren von Brandrauch und Brandgasen
  • Förderung einer Verbesserung der Brandstatistik

Die bisherigen Erfolge können nur ein Anstoß zum Fortführen der Kampagne sein. Das Ziel muss sein, eine bundesweite Rauchmelderpflicht zu erreichen – und in den Bundesländern die Umsetzung der Gesetze mit aufklärenden Maßnahmen zu begleiten.

Dafür wird die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ weiterhin aktiv sein. So werden die Feuerwehren in ihrer meist ehrenamtlichen Arbeit unterstützt und gesetzliche Initiativen gefördert.

Ältere Menschen besonders gefährdet

„Rauchmelder retten Leben“ präsentiert Checkliste zur Brandprävention für Senioren.