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Was tun, wenn es brennt 1
Rauchmeldertag

5 Tipps für den Brandfall

Rauchmelder retten Leben / März 19, 2018

Unser Erklärvideo “Verhalten im Brandfall” fasst alle Tipps zusammen

1. Wenn es in der Wohnung brennt, verlassen Sie die Wohnung

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Halten Sie sich nicht damit auf, Gegenstände mitzunehmen. Helfen Sie stattdessen anderen Haushaltsmitgliedern beim Verlassen der Wohnung. Bewahren Sie dabei Ruhe und geraten Sie nicht in Panik – Unruhe und Panik übertragen sich schnell auf andere Menschen. Um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern, schließen Sie beim Verlassen der Wohnung jede Tür hinter sich. Kriechen Sie bei starkem Rauch in Bodennähe und vermeiden Sie das Einatmen von Brandrauch. Halten Sie sich, wenn möglich, ein nasses Tuch vor Mund und Nase.Wenn Sie sich in Sicherheit gebracht haben, alarmieren Sie von außerhalb der Wohnung die Feuerwehr über die Rufnummer 112. Sprechen Sie ruhig und deutlich und beantworten Sie der Leitstelle folgende Fragen umgehend:

WO brennt es? Ist die Tür verschlossen bzw. ist ein Schlüssel vorhanden?
WIE viele Personen sind betroffen? Sind noch Menschen im Haus?
WAS ist passiert? Gibt es besondere Gefahren in diesem Haus?
WARTEN auf Rückfragen, nicht auflegen

2. Benutzen Sie im Brandfall niemals den Aufzug

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Wenn während der Fahrt der Strom ausfällt, sitzen Sie im Fahrstuhl fest. Der Brandrauch wird durch den sogenannten “Kamineffekt” auch durch den Fahrstuhlschacht geführt, die giftigen Gase breiten sich dadurch in der Fahrstuhlkabine aus. Ein weiteres Szenario: Öffnet der Fahrstuhl in einem Stockwerk, in dem sich bereits Brandrauch entwickelt hat, wird die Lichtschranke durch den dichten Rauch blockiert und ein Schließen der Fahrstuhltür ist nicht mehr möglich. Der Fahrstuhl steckt in diesem Stockwerk fest – und Sie mit ihm.

Die Überlebenschancen in beiden Situationen sind sehr gering. Denn schon wenige Atemzüge von Brandrauch genügen, um das Bewusstsein zu verlieren. Nutzen Sie deshalb im Brandfall auf keinen Fall den Fahrstuhl zur Flucht.

3. Wenn es im Treppenhaus brennt, bleiben Sie in der Wohnung

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Sollte es im Treppenhaus brennen, fliehen Sie auf keinen Fall durch den verrauchten Treppenflur – schon ein paar Atemzüge von Brandrauch führen zur Bewusstlosigkeit und in der Folge zum Tod. Bleiben Sie unbedingt in der Wohnung, schließen Sie die Wohnungstür und dichten Sie diese mit einer feuchten Decke oder Handtuch ab. Alarmieren Sie in der Wohnung die Rettungskräfte (112).

4. Warten Sie am Fenster, bis die Feuerwehr Sie rettet

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Machen Sie sich am Fenster für die anrückende Feuerwehr bemerkbar. Bewahren Sie Ruhe und wirken Sie beruhigend auf andere Mitbewohner ein. Die Rettungskräfte sind im Durchschnitt nach 8 bis 10 Minuten rechtzeitig am Einsatzort.

5. Folgen Sie während der Rettung den Anweisungen der Feuerwehr

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In der Regel erfolgt die Rettung durch die Feuerwehr mit sicheren Fluchthauben über das Treppenhaus. Wenn die Umstände es erforderlich machen und es möglich ist, erfolgt auch eine Rettung über Ihr Fenster oder den Balkon.
Das Sprungpolster kommt als letzte Option nur dann zum Einsatz, wenn es den Rettungskräften nicht möglich ist, die Bewohner über das Treppenhaus oder über einen Rettungskorb in Sicherheit zu bringen. Heutige Sprungpolster können einen Sprung aus dem 5. Stockwerk eines Wohnhauses sicher auffangen.
Kommt es zum Einsatz des Sprungpolsters gehen Sie wie folgt vor:

Stellen Sie sich aufs Fensterbrett und stoßen Sie sich ab.
Ziehen Sie die Beine an sich und lassen Sie sich fallen – so, wie bei einer “Wasserbombe” im Schwimmbad.
Befolgen Sie nach der Landung den Anweisungen der Feuerwehr.

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